Vor ein paar Monaten gab es schon einen Beitrag zur Auflistung von Themes hier auf WeblogToolsCollection.Während sich die meisten an diese Vorschläge halten, tuen es einige nicht. Anstatt jetzt aber zu jammern, schreibe ich lieber noch einen Beitrag darüber wie ihr eure Plugins und Theme hier bei WeblogToolsCollection bekannt machen könnt und wie ihr euch am besten präsentiert.
Wenn du ein Theme oder Plugin in unserem täglichen Post gelisten haben willst, dann solltest du die Regeln auf der Submit News Seite lesen. Am besten ist es deine Neuigkeiten im News Forum zu veröffentlichen. Das News Forum wird viel besucht und ist für uns der erste Platz an dem wir nach neuen Plugins und Theme Ausschau halten. Beinahe alle Neuigkeiten aus dem News Forum kommen auch in unsere täglichen Posts.
Beinahe alle, denn einige Beitrage im News Forum sind nur dürftig oder unvollständig. Dein Stolz und die Qualität deines Plugins/Themes sollten sich auch in der Promotion dafür wiederspiegeln. Beides ist wichtig um neue Benutzer anzulocken. Ein guter Beitrag muss mindestens zwei Dinge enthalten, einen Link und einge gute Beschreibung. Die Beschreibung soll dem Leser zeigen was er erwarten kann von deinem Theme oder Plugin, so kann man den Leser am besten anlocken.
Die Programmierer von Plugins sind viel besser wenn es darum geht ihre Arbeit zu beschreiben, das liegt wohl daran dass es leichter ist Code zu beschreiben als die Ästhetik eines Themes. Anders als Plugin-Seiten haben Theme-Seiten oft nur ein Vorschaubild und einen Download-Link und keine weiteren Informationen. Die Vorschau ist natürlich nett aber sagt nichts über etwaige interaktive Funktion. Schreib also über die Funktionen, die Entwicklungsgeschichte des Themes, Wünsche, Fehler oder möglicherweise auftretende Probleme. In den News-Beitrag sollte auch ob das Layout des Theme fixiert oder flüssig ist, wieviele Spalten es hat, ob man damit widgets verwenden kann und wie sehr es angepasst werden kann. Hat es eine Admin-Seite mit Optionen oder kann man Adsense-Anzeigen leicht einbinden?
Und ganz wichtig: Wenn das Theme einen Sponsorenlink enthält muss diese Information auch rein.
Noch einmal zusammengefasst:
- Lies diesen Beitrag
- Schreibe eine gute Beschreibung und vergisse nicht den Link zu deinem Theme oder Plugin
- Wenn das Theme einen Sponsorenlink enthält gib das bitte an
- Und wenn du selbst von deinem Theme oder Plugin begeistert bist dann werden es deine Besucher auch sein.
WordPress kann man in vielen verschiedenen Sprachen installieren, und neue Übersetzungen einzuspielen ist nicht schwer. Für mehr Informationen zur Übersetzung in die eigene Sprache gibt es diese Seite im WordPress Codex. Dort gibt es auch viele Informationen zu bereits vorhandenen Übersetzungen und den .mo Sprachdateien. Eigentlich nicht schwer zu benutzen, man kopiert die .mo-Datei in den Ordner wp-includes/languages und ändert/fügt die folgende Zeile in der wp-config.php hinzu:
define ('WPLANG','');
zu
define ('WPLANG','es_ES');
falls die Datei es_ES.mo heißt. Es wird empfohlen, diese Änderung vorzunehmen, bevor man WordPress installiert.
Alles gut und schön, aber dieser Beitrag geht mehr um die Missverständnisse und Wirrungen rund um .mo-Dateien. Diese sind nicht im Klartext lesbar und können auch nicht direkt bearbeitet werden, man braucht dazu eine Version von poedit, um Änderungen vornehmen zu können oder neue Übersetzungen zu erstellen. Detaillierte Informationen für den Anfang und was man tun muss gibt es auch im Codex.
ABER: .mo-Dateien können in ihre ursprüngliche Form als .po-Dateien dekompiliert werden, um sie via poedit bearbeiten zu können. Um .mo in .po zu konvertieren reicht es, in den bin-Ordner der poedit-Installation zu wechseln (in Windows muss das über die Eingabeaufforderung erledigt werden) und folgendes einzugeben:
msgunfmt [datei.mo] > [datei.po]
Jetzt kann man die .po-Datei direkt mit poedit bearbeiten, einfach die Hinweise im Codex befolgen. Man ist nicht abhängig vom Ersteller einer .mo-Datei, wenn man Änderungen machen möchte oder muss.
mod_security ist eine bekannte Web-Firewall für Apache, welche einfach aufzusetzen ist und einen ordentlichen Schutz vor Malware und sogar ein wenig vor Kommentarspam bietet. Die Vorteile von mod_security wurden immer und immer wieder diskutiert, und gerade mit den kürzlich aufgetretenen, unvorhergesehenen Problemen mit WordPress (für den Fall dass ihr davon noch nichts gehört haben solltet, wenn ihr noch WordPress 2.1.1 installiert habt, macht JETZT ein Update) bietet mod_security eine gewisse Sicherheit, wenn installiert. Da ich mod_security auf einem meiner Server installieren habe ich die Schritte noch im Kopf. Ich gehe davon aus, dass eine Art LAMP Installation vorhanden ist, über die man die volle Kontrolle hat. Wenn ihr auf einem Shared Host mit LAMP seid, müsst ihr euren Provider fragen, ob er für euch mod_security installiert.
Wenn eine Version von Fedora neuer als Core 2 läuft ist eine Installation allein durch yum möglich:
/usr/bin/yum install mod_security
/etc/init.d/httpd restart
Für Debian und Ubuntu:
apt-get install libapache2-mod-security
a2enmod mod-security
/etc/init.d/apache2 force-reload
Wenn eine Fedora Version läuft, die kein mod_security Paket beinhaltet, muss man die Quellen downloaden, das Modul kompilieren, mod_security konfigurieren und Apache neustarten.
Wenn etwas schief geht, kann man das Modul durch Auskommentieren der Zeile in der httpd.conf, die mod_security aktiviert und neu starten von Apache deaktivieren. Es gibt ein paar schöne Regeln zum Abschwächen von Kommentarspam, Google Hack Signaturen und andere Tricks, die man mit mod_security anstellen kann. Wie mit jeder Sicherheitslösung gibt es auch hier Overhead, und die Grenze zwischen Sicherheit und Paranoia ist fließend. mod_security 2.1.0 hat aber erhebliche Verbesserungen in der Geschwindigkeit gegenüber früheren Versionen.
Standard Disclaimer: Dieses How To kommt ohne Garantie oder Sicherheit jeglicher Art. Die Schritte bitte nur auf eigenes Risiko ausführen, und nichts verändern, womit man sich nicht auskennt. Ich bin nicht verantwortlich, wenn ihr euren Server zerlegt.